Rückblick

Trennlinie


Flüchtlingshilfe in Sossenheim

Trennlinie

Gemeindehaus Wir schaffen das – wir auch. Die Flüchtlinge, die zu uns kommen, brauchen unsere Hilfe und Unterstützung im Rahmen der Integration – z.B. beim Deutsch lernen: nicht nur durch Sprachkurse sondern auch durch den einen oder anderen persönlichen Kontakt.

Welche Unterstützung gebraucht wird und was in Sossenheim angeboten werden kann, möchten wir in einem Treffen zusammenführen. Wir schaffen das, können wir guten Gewissens sagen, da wir mit der Situation nicht alleine dastehen, sondern uns professionelle Unterstützung vom Team Frankfurt-hilft (www.frankfurt-hilft.de) zugesagt ist.

Der Ausschuß für Flüchtlingsarbeit der evangelischen Regenbogengemeinde freut sich, wenn viele mitmachen. Schon jetzt sagen wir danke – allen (Privatpersonen, Vereinen und Gruppen oder Institutionen in Sossenheim), die Ihre Mithilfe anbieten und denen, die bereits ihre Unterstützung zugesagt haben. Der Termin für das Koordinierungstreffen war am Dienstag, 16.02.2016 um 19:00 Uhr im Gemeindehaus der ev. Regenbogengemeinde, Westerwaldstraße 20 (siehe Foto).

Wir unterrichten Sie über das weitere Vorgehen. So wird es ein Willkommenstreffen am 19.03.2016 ab 14:00 Uhr im Gemeindehaus der ev. Regenbogengemeinde, Westerwaldstraße 20 geben, um Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen.

Sie sind herzlich willkommen. Interessierte können sich auch gerne per E-Mail melden: sossenheim-hilft@web.de

Der Ausschuss für Flüchtlingsarbeit der evangelischen Regenbogengemeinde
E. Rehrmann, K. Zimmermann, M. Straßer






Kirchenvorstand der Gemeinde

Trennlinie

Kirchenvorstand Im Abendmahlsgottesdienst am 13.09.2015 wurde der neue Kirchenvorstand in das Amt eingeführt. Folgende 12 ehrenamtlichen Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher wurden am 26.04.2015 für sechs Jahre gewählt: Wolfgang Bratkus, Nadine Heinrichs, Fred von Heyking, Sandra Jüptner, Andreas Kopkow, Marlene Lindenstruth, Thomas Ohly, Elvira Poschmann, Kirsten Raatz-Reinmann, Egon Rehrmann, Martina Straßer und Klaus Zimmermann.

Malte Haberlah wurde bei der Gemeindeversammlung bereits am 29.01.2015 als Jugenddeligierter gewählt und ebenfalls ins Amt eingeführt. Zuvor wurden die ausscheidenden Mitglieder des Kirchenvorstands mit Worten des Dankes verabschiedet. Auch den Kandiaten, die nicht gewählt wurden, wurde gedankt, verbunden mit der Bitte, sich weiterhin für unsere Gemeinde einzusetzen.

Bei diesem Festgottesdienst wirkte auch der Regenbogenchor mit. Stefan Abel, der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats der katholischen Gemeinde St. Michael, überbrachte Glückwünsche und unterstrich die Zusammenarbeit der beiden Schwestergemeinden.





Vorstellung von Pfarrer Ernst-Detlef Flos

Trennlinie

Pfarrer Flos Pfarrer Flos Pfarrer Ernst-Detlef Flos wurde im Gottesdienst am 25.01.2015 der Gemeinde vorgestellt. Zusammen mit Pfarrer Horst Klärner gestaltete er den Festgottesdienst.

Ernst-Detlef Flos ist Pfarrer in der Ev. Cyriakusgemeinde in Rödelheim und unterstützt Pfarrer Klärner seit dem 01.01.2015 im Rahmen einer pfarramtlichen Mithilfe im Umfang einer viertel Pfarrstelle.

Es wurde ein vielfältiger Festgottesdienst mit einführenden Worte von Fred von Heyking, einer abwechslungsreichen Liturgie mit beiden Pfarrern, der Predigt von Pfarrer Flos und bunten Liedern unseres Regenbogenchores. Elvira Poschmann überreichte zum Abschluss Pfarrer Flos eine Regenbogenkerze vom Kirchenvorstand.

Beim anschließenden Umtrunk hatten die Gemeindeglieder die Gelegenheit, mit Pfarrer Flos persönlich ins Gespräch zu kommen. Freuen wir uns auf eine fruchtbare Zusammenarbeit.


100 Jahre Regenbogenchor

Trennlinie

Regenbogenchor Am 13. Oktober 1912 wurde der evangelische Kirchenchor in Sossenheim gegründet. 100 Jahre ist das nun her. Zum Anlass dieses Jubiläums wurde am 30. September 2012 in der Kirche ein Konzert gegeben.


Der ehemalige Chorleiter Jens Lindemann hat dazu einen Bericht geschrieben:

Bericht zum Jubiläum des Regenbogenchors






Unser Kirchturm war nicht mehr zu retten - Abriss am 14. April 2012

Trennlinie

Kirchturm Kirchturm „Lasst die Kinder zu mir kommen, hindert sie nicht, denn so wie diese ist das Königreich Gottes.“ (Matthäus 19,14)

Kirchenglocken begleiten seit nunmehr 1500 Jahren die Christen durch ihre Tage. Sie teilen unsere Zeit ein, rufen zur Andacht und Gebet und mahnen uns, an den zu denken, aus dessen Hand unser Leben kommt. Aus dem ehemaligen Gemeindezentrum in der Schaumburger Straße entsteht zurzeit ein neues Kinderhaus, das ab 2013 drei Kindergartengruppen und fünf Krabbelstuben beheimaten wird.

Einerseits freuen wir uns darüber, vielen Kindern und Eltern zukünftig einen wertvollen Dienst erweisen zu können, andererseits trauern wir um den Verlust, den der Umbau verursacht. Gerne hätten wir den Glockenturm erhalten. Das war wegen dessen labilen Fundamentes und der davon ausgehenden Einsturzgefahren nicht möglich. Vielen Gemeindegliedern wird der Anblick der Baustelle wehtun.

Für die Kirchengemeinde werden jedoch auch weiterhin die Glocken der Kirche in der Siegener Straße zum Gottesdienst und Gebet rufen. Möge Gottes Segen den Neubau begleiten.

Fred von Heyking




Jubiläumskonfirmation am 1. April 2012

Trennlinie

Kirche
Palmsonntag ist der sechste und letzte Sonntag der Passionszeit. Mit dem Sonntag Palmarum beginnt die Karwoche. Am Palmsonntag wird des Einzugs Jesu Christi in Jerusalem gedacht. Zum Zeichen seines Königtums jubelte ihm das Volk zu, und legte Palmenzweige auf den Weg. Palmen galten vielerorts als heilige Bäume. Im Mittelmeerraum galten sie von alters her als Sinnbild des Lebens und des Sieges, in Israel waren sie insbesondere auch das Symbol für die Unabhängigkeit und den siegreichen König. Von daher stellte der so gestaltete Einzug auch für die Römer eine besondere Provokation dar. Der Esel wiederum war ein Sinnbild des gewaltlosen Friedenskönigs und der Bescheidenheit.

Auch noch heute wird in manchen Orten die Geschichte dargestellt. Die katholische Kirche weiht mit einem Palmenzweig die Beteiligten, um so der Tradition gerecht zu werden. Die Protestanten feierten über Generationen am letzten Sonntag der Passionszeit die Konfirmation. Ich kann mich noch gut erinnern, wie es bei mir und meinen Brüdern war. Es war ein feierlicher Anlass, der uns auch darüber hinaus prägte. Natürlich haben wir uns auch damals über Geschenke gefreut. Es waren meisten Sachgeschenke (Taschentücher, Fotoalbum, Bücher) Geldgeschenke hielten sich in Grenzen. Eine junge Frau berichtete vor Kurzem, dass sie Gänsehaut bekommen hat, als anlässlich ihrer Konfirmation alle Kirchenbesucher aufstanden, wie die Konfirmandinnen und Konfirmanden die Kirche betraten und zu ihren Plätzen gingen. So ist das, wenn Geist, Seele und Leib eins sind und sich darauf freuen. Als Konfirmierter bin ich ab dem 14. Lebensjahr vollwertiges Mitglied in der Gemeinde und kann in der evangelischen Kirche auch Patenschaften übernehmen. Die Gemeinde hat ihrerseits versichert, die jungen Menschen zu begleiten und ihnen die Mitarbeit angeboten. So habe ich auch die Chance das Gemeindeleben mit zu gestalten. Diese Tradition, am Palmsonntag konfirmiert zu werden, ist weitestgehend verändert worden. Sicherlich gibt es triftige Gründe dafür.

Die Tradition ist aber ein Stück erhalten geblieben, weil die Jubiläumskonfirmationen Einzug gehalten haben. So bestätigten auch in diesem Jahr wieder viele ältere Gemeindeglieder ihre Zusage: Mit Gottes Hilfe im christlichen Glauben zu leben und auf seine Güte und Gnade zu bauen. Die Eine oder der Andere feierten so seine Goldene, Diamantene- und Gnaden-Konfirmation. Auch eine Kronjuwelen-Konfirmation (75 Jahre) hat es schon gegeben. Sie ist allemal grund genug dankbar zu sein. Wie schon bei der ersten Konfirmation gab es auch einen Segensspruch für die Jubilare. So z.B. Herr Deine Güte reicht soweit der Himmel ist, und Deine Wahrheit soweit die Wolken ziehen.(Psalm 36,6)

Egon Rehrmann